(Seminar K1) Mit Flüchtlingen dran bleiben – ohne Härte und Burnout

Viele von uns haben begeistert begonnen, Flüchtlinge zu begleiten, haben sich mit sehr viel Energie für einzelne und Gruppen eingesetzt. Doch der anfängliche Enthusiasmus ist verflogen. Die vielen schweren Geschichten haben müde gemacht oder negative Erlebnisse haben frustriert. Einige gehen auf Distanz, lassen es sich nicht mehr so nahe kommen, zeigen eine gewisse Härte. Wieder andere geben alles und kommen an den Rand der Erschöpfung, Enttäuschung macht sich breit.

Enttäuschungen sind die Entlarvung von Täuschungen.

  • Täuschungen über uns selber: welches Bild haben wir von uns?
  • Täuschungen über die Flüchtlinge: welches Bild haben wir von ihnen?
  • Täuschungen über unsere Beziehung: welches Bild haben wir von der Beziehung zu Flüchtlingen?

Und welche Bilder sind Täuschungen und nicht gesund in der Begleitung?

Gemeinsam wollen wir diesen Täuschungen auf die Schliche kommen durch die psychologische Hinterfragung von Helfern und das Aufdecken von kulturellen Hintergründen, die zu Missverständ­nissen führen.

Ehrliches Reflektieren und offener Austausch bilden die Grundlage.

 

Referentin

Miriam Kerschbaum-Wyss

Hat 5 Jahre in Afghanistan gelebt und gearbeitet und 4 Jahre in Sri Lanka. Sie arbeitet seit 2016 bei der Asylorganisation Zürich (AOZ) und ist privat mit Gruppen und einzelnen Flüchtlingen (besonders aus dem persischen Bereich) unterwegs.

Anmeldeformular 'Weiterbildung interkulturell'

Bitte gewünschtes Seminar anwählen (M=Seminarreihe ' Brücken zu Muslimen bauen' // K= Seminarreihe 'Zugang zu anderen Kulturen finden'

reCAPTCHA is required.