Am 20. Juni 2018 lud die AG interkulturell zu einem nationalen runden Tisch ein, an dem ein Austausch über interkulturelle Diakonie und Gemeinden stattfinden kann.
Knapp dreissig Vertreter und Interessierte aus unterschiedlichen Gemeinden und Werken trafen sich dazu an diesem Mittwochmorgen in der Gemeinde für Christus in Bern.
Es ging um die Fragen, wie Menschen mit Migrationshintergrund Anschluss in die Gemeinde finden können, aber auch wie internationale Kirchen ihre Mitglieder mit Migrationshintergrund unterstützen können.
Die Gemeinden FocusC aus Chur, GvC Winterthur, die Iglesia Cristiana Hispano Suiza aus Dulliken und die Assmblée Chrétienne de Bâle berichteten über ihre Erfahrungen bei deren diakonischen Projekten. Dabei wurde nicht nur über Erfolg und Wirkungskraft gesprochen, sondern auch über Bedürfnisse und damit verbundene Herausforderungen.
In anschliessenden Gesprächsgruppen wurde gemeinsam offene Fragen geklärt und über praktische Tipps für die Zukunft diskutiert. Durch diesen offenen Dialog, wurden die Teilnehmer nicht nur ermutigt weitere Schritte zu unternehmen, sondern diese auch mit anderen zu teilen. So können sich die Gemeinden gegenseitig als Inspiration dienen und unterstützen.

Autor: Philipp Herrgen
Foto: interculturel
26.6.2018